Deathfeast open air 2018 : Tag 1

Runningorder Tag 1



Diaroe (DE)

Eigentlich ist es ja ein eher undankbarer Job als erste Band eines mehrtägigen Festivals auf der Bühne zu stehen.

Entweder sind die Viele noch am einrichten ihres Camps, stehen noch vor dem Einlass, sind noch auf der Bahn oder sonstige Gründe warum meist das Gelände noch recht leer ist.

Davon gab es hier allerdings fast gar keine Anzeichen, das Gelände war schon sehr gut gefüllt.

Diaroe waren und sind eigentlich immer ein Garant für Party mit ihrem eingängigen deutschsprachigen Deathgrind.

So gabs hier schon einen ansehnlichen Circlepit mit unzähligen Wasserbällen, Aufblastieren und – hämmern.

Ich hoffe, dass man recht bald eine neue Scheibe von ihnen hören können wird, wird auch Zeit nach nunmehr 5 Jahren.


Asilent (SGP)

Asilent aus Singapur hatten dann leider das Verknügen nach Diaroe zu spielen, das Gelände war sichtbaar leerer geworden nach diesen Krachern.

Das störte Asilent allerdings recht wenig und sie befeuerten die Anwesenden mit schönem Brutal Death.


Kadaverficker (DE)

Für Kadaverficker füllte sich das Gelände wieder sichtlich, denn hier war wieder durch den recht eigenwilligen Grindcore Party angesagt.

Zum Glück ging es nach Ihnen wieder mit Musik weiter.


Cannibal Grandpa (ESP)

Das eh schon recht volle Gelände wurde nun noch voller und Cannibal Grandpa knallten uns ihren Slam um die Ohren.


World End Man (JAP)

World End Man aus Japan mussten nun wieder vor einem fast halbvollen Platz spielen, die 2 Knaller vor ihnen haben sichtlich an der Kondition gezehrt.

Störte die Japaner allerdings wenig und sie spielten voller Begeisterung ihren schnellen Death Metal den Verbliebenen um die Ohren.


xavlegbmaofffassssitimiwoamndutroabcwapwaeiippohfffx (ZAF)

Die Band mit dem wohl längsten und unaussprechbarsten Namen ever betraten die Bühne und auf dem Platz wurde es extrem eng.

Mit 3 “Gast”-Musikern von Stillbirth zündeten die 2 angereisten Südafrikaner eine Granate die es an diesem Tag noch nicht gegeben hatte.

Die 2 Sänger Duncan (Vulvodynia, Harvest Misery) und Lars (Stillbirth, Placenta Powerfist, hier an der Gitarre) lieferten sich mehr wie einmal ein Crowdsurfing-Rennen im Circlepit.

Leider hab ich hier keine Fotos für euch, war zu beschäftigt   ⚒⚒


Analepsy (PRT)

Analepsy aus Portugal bekamen, nach ihrem wortwörtlich ins Wasser gefallen Auftritt letztes Jahr, dieses Jahr wieder die Gelegenheit das Deathfeast mit ihrem technischen Brutal Death Metal zu überwalzen.

Allerdings war der Fluch des Vorjahres wohl noch nicht ganz überwunden, denn es kam leider Anfangs zu mehreren Problemen mit der Technik (Ton Ausfällen an den Gitarren, Licht viel aus, usw). Störte die Jungs aber zur Freude Aller wenig und so spielte man einfach zeitweise im Dunkeln oder mit einem Mann weniger auf der Bühne.


Hideous Divinity (ITA)

Die Italiener von Hideouse Divinity schickten sich nun an als vorletzte Band des Abends nochmal ein BrutalDeathMetal-Gewitter auf die geschundenen Massen zu enfesseln.

Das Gelände platze fast aus allen Nähten, und wurde auch bis zum Schluss des Tages nicht mehr wirklich leerer.

Den Italienern merkte man an, dass sie bereits seit 12 Jahren Erfahrung haben und heizten das Publikum an.

 


The Black Dahlia Murder (USA)

Die Jungs von The Black Dahlia Murder liesen sich es natürlich nicht nehmen auf ihrer Europa-Tour auch das Deathfeast zu erobern und waren der Headlineer des Abends. Mit ihrer Mischung aus MelodicDeath und Metal- Deathcore brachten sie das Feast auch nochmal so richtig zum Brennen. Die letzten Kräfte wurden mobiliert und der Auftritt kräftig gefeiert.

Trevor Strnad hatte man scheinbar vor dem Auftritt entweder Helium in die Arme gefüllt oder Rasierklingen unter die Axeln gesteckt, jedenfalls kamen sie nur sehr selten unter Schulterhöhe.

Nach dem Auftritt schien es fast nicht vorstellbar, dass erst der erste Tag des Deathfeast zuende war und noch 2 Tage voller Zerstörung folgen sollten, denn bereits dieser Tag war ein absoluter Killer.

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