Born To Murder The World – The Infinite Mirror Of Millennial Narcissism

Bei Born to Murder the World handelt es sich um ein neues Projekt von Napalm Death´s Shane Embury. Und an Napalm Death in ihren jungen Jahren wird sich auch musikalisch stark orientiert. Geliefert wird also Grindcore der eher alten Schule, man steckt das ganze aber in ein neues Gewannt. Grindcore typisch sind die Songs auf ihr minimum reduziert und dauern im Schnitt nur 1:30, längster Song 2:33, kürzester 0:18. Die Zeit in der andere Bands grad mal das Intro eines Songs anspielen, ist hier der ganze Song schon durchgelaufen.

Das Tempo ist meist im hohen Bereich angesiedelt, was bei manchen Songs in ein grindcoretypisches Geschrammel der Gitarren führt. Allerdings gibt es auch midtempo oder sogar untypisch langsame melodische Parts.

Der Gesang ist schnell und kreischend, nur gelegentlich verirrt sich mal ein tiefer Growl in die Kehle von Duncan Wilkins.

Soundtechnisch ist die Produktion der 3 Britten durchaus auf der Höhe der Zeit.

Ich muss gestehen, ich brauchte wirklich mehrere Durchläufe des Albums (sind ja nur rund 15min) bis ich mit dem abgelieferten Malerial was anfangen konnte. Aber nach diesen mehrmaligen Durchläufen wusste mich Born to Murder the World durchaus in ihren Bann zu ziehen.

Wer also auf alte Napalm Death Scheiben steht, kann hier nicht viel falsch machen. Allerdings sollte man evtl. zweimal nachdenken ob es die 7£ einem Wert sind in ein rund 15min Album gesteckt zu werden.

 

Wertung (von 5): 

 

Trackliste:

  1. When The Heart is Violated (The Universe Remembers)
  2. Brutality Alchemist
  3. Genesis Misconception
  4. The Virus is Within us All
  5. As He Creates So He Destroys
  6. Penetrate the Descent
  7. The Death of Dreams
  8. Poisoning Purity
  9. Negativity Plague
  10. Corruption Feeds Deception
  11. Tiyanak
  12. How Barren is Life Without Sin

 

Links zur Band:

  

 

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