Corpsessed – Impetus of Death

Hier hätten wir dann mal etwas aus der nördlichen Ecke Europas, genauer Finnland.

Was “Corsessed” hier liefert ist entgegen dem, was sonst so aus Finnland kommt, weder Folk- noch Powermetal, sondern eher doomiger, düsterer und schon fast melancholischer Deathmetal eher alter Schule, der allerdings auch seine schnellen Parts hat.

Die Songs sind mit durchschnittlich über 5 Minuten recht lang, allerdings ohne langweilig zu werden. Das Grundgerüst der Songs ist meist eine langsam, schleppende Melodie, wobei allerdings die Drums und die Gitarren gar nicht mal so langsam gespielt werden und es schon des Öfteren  zu regelrechten Geschwindigkeitsexplosionen kommt.

Der düstere, rohe und schleppende Sound passt perfekt zur rohen und tiefen Stimme von Niko Matilainen.

Auf ihrem ersten Album “Abysmal Thresholds” von 2014 und den vorhergegangen EPs aus 2011 und 2012, war man noch im eher schnellen Death unterwegs, baute allerdings auch da schon die düsteren, langsam schleppenden Parts ein. Dies wurde auf “Impetus of Death”, zum Glück, noch weiter ausgebaut. Generell merkt man der Band an, dass sie wohl in diesem Sound ihren Weg gefunden haben und ich hoffe, dass sie ihn auch weiter gehen werden.

 

Wertung (von 5):  

 

 

Trackliste:

  1. Impetus of the Dead
  2. Sortilege
  3. Endless Plains of Dust
  4. Graveborne
  5. Paroxysmal
  6. Forlorn Burial
  7. Begetter of Doom
  8. Starless Event Horizon

 

 

Links zur Band:

        

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