Blade of Horus – Obliteration

Hier hätten wir dann die 2te Scheibe der Tech-/Brutal-Deather “Blade of Horus” aus Koalaland (Australien).

Thematisch, wie sollte es bei dem Bandnamen auch anders sein, zieht sich das antike Ägypten und Mesopotamien wie ein roter Faden durch das komplette Wirken den Band. Ähnlich wie bei “Nile”, allerdings hört man bei “Blade of Horus” diese Einflüsse doch um einiges mehr heraus, wobei man auch Einflüsse aus dem Deathcore, Slam und Brutal-Death einmischt. Auch schaffen es die Australier Synthieklänge und arabsiche/ägyptische Streichinstrumente (oder zumindest solch klingende) einzubauen ohne irgendwie aufgesetzt oder unpassend zu wirken. Hiermit gehen sie meiner Meinung nach noch einen deutlichen Schritt weiter als “Nile”. Und mit “Nile” muss ich leider vergleichen, denn aus dem Brutal-Death Bereich fällt mir sonst keine Band auf die Schnelle ein, die sich fast ausschließlich dieser Thematik verschrieben hat. Und diesen Vergleich müssen “Blade of Horus” auch nicht scheuen, denn technisch spielen sie wirklich ganz weit Oben mit, auch wenn es die Band erst seit 2015 gibt. Ok, für die Oberschlauen, von 2011 bis 2015 waren die Jungs in anderer Besetzung als “Eviscerator” aktiv.

Gesanglich ist man eher im Deathcore unterwegs, also tiefe Growls im wechsel mit hohem Kreischen/Keifen, wobei die tiefen Parts doch (zum Glück, meine Meinung) stark in der Überzahl sind.

Instrumental überwiegen auch eher die “klassischen” Tech-Death Einflüsse denen des Deathcore oder Slams (wenn man Slam als eigene Richtung ansehen kann/will)

Produktions- und soundtechnisch gibt es an der Scheibe eigentlich nichts zu meckern, evtl. ist der Sound auf der Scheibe schon fast zu gut, und ein nicht so ganz kristallklarer Sound wäre besser gewesen, aber das ist Kritik auf extremst hohem Niveau. Live wird es jedenfalls ein Ding der Unmöglichkeit diesen Sound zu erreichen und ich habe die Jungs bereits Live gesehen. Hier wäre evtl. ein “realistischerer” Sound auch für die Scheibe besser gewesen.

Reinhören könnt ihr im Video des Titeltracks “Obliteration” ein Stück weiter unten.

Zu haben ist die Scheibe seit dem 15.12.2018 für USD 6,99$ digital oder ab USD 12$ als Juwelcase bei Bandcamp oder dem Dealer eures Vertrauens.

 

Wertung (von 5):  

 

 

 

Trackliste:

  1. God Slayer
  2. Gad Slayer Part II Fall of the Ancients
  3. Temple
  4. Obliteration
  5. Embrace the Abyss
  6. Send forth all Legions
  7. RA
  8. Cyber Demon (Bonus)

 

 

Links zur Band:

   

 

 

 

 

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