Sold Soul – Into the Mouth of Hell

 

Melodic (Blackend) Deathcore aus den USA (North Carolina), erst Ende 2017 gegründet, außer einem Demo-Song noch nichts gemacht.

OK, dann mal ohne große Erwartungen in die Playlist damit.

Mmmmh, überlanges, nichtssagendes 2 min Intro.

Faustschlag voll in die Fresse. 

Ungefähr so lief es ab, als ich “Sould Soul” auf Bandcamp in der Vorschlagsliste hatte. Ab und an mal sollte man dieser auch mal Vertrauen schenken. Denn enttäuscht wurde ich absolut nicht.

Musikalisch schlagen die Jungs in tiefe Kerben die bereits “Infant Annihilator”, “Hollow Prophet” und “Hater” hinterlassen haben, allerdings mit etwas mehr melodischen Anteilen.

Auch sind die Jungs sehr technisch Unterwegs, der Sound ist extremst gut Produziert (was man den meisten Deathcore Bands ja eher negativ vorwirft). Synthie-Klänge kann man auch in manchen Passagen wahrnehmen, aber passen sehr gut.

Der Gesang ist deathcoretypisch in tiefe, sehr teife Growls (sogar verständliche) und eher hohes Kreischen und Keifen geteilt (recht nahe an “Infant Annihilator”). Hier muss ich sogar sagen, stören mich die Kreisch- und Keifpassagen absolut nicht, eher im Gegenteil, würden sie fehlen, würde es mich stören. Das hat eigentlich so gut wie noch keine Band geschafft, denn eigentlich bin ich eher kein Freund davon (ausser bei Black Metal, da muss das einfach so).

Von den 8 Songs (Intro rechne ich mal nicht mit), haben wir gerade mal 2, “Gnarled Horns” und “Severed Tongues”, die ohne Gast-Vocals daher kommen.

Die Jungs scheinen also nicht nur mich in ihren Bann ziehen zu können.

 

Mein Highlight der Platte : Alles (außer dem Intro), wenn ich aber entscheiden müsste, wäre es “A Voyage through River Styx”.

 

Wer eine melodischere und nicht ganz so angedrehte Version von “Infant Annihilator” haben will, der sollte sich “Sold Soul” ganz nach oben auf seinen Wunschzettel schreiben oder direkt den Bandcamp-Link unten klicken.

 

Zu haben ist der Killer seit dem 12.12.2018 für 7$ USD bei Bandcamp oder einem Dealer eures Vertrauens.

Es gibt auch einen (offiziellen) Stream des ganzen Albums auf YouTube, den müsst ihr euch aber selbst raus suchen.

 

 

Wertung (von 5):  

 

 

Member:

Stevie O’Shaughnessy – Vocals
Martin Porter – Lead Guitar
David Nigg – Drums
Campbell Helfrich – Bass
Alexander “Sashko” Khod – Production & Instrumentation

 

Guest vocals :

CJ McCreery – Lorna Shore.
Ben Mason – Bound in Fear.
Greg Gilbert – Shrine of Malice.
Cameron McBride – Methwitch.
Niko Apostolakis – Until We Die.

 

Trackliste:

  1. Preface to Damnation (Intro)
  2. A Voyage though River Styx
  3. The Son of Perdition
  4. Gnarled Horns
  5. The Beast of Gevaudan
  6. Severed Tongues
  7. Harrowing, his calls to the Void
  8. Dread Father
  9. The Son of Perdition (Alt. Version)

 

 

Links zur Band:

     

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