Untethered – Daddy Issues

Zu den Jungs hab ich ja hier schon mal was geschrieben, als ich sie im Dezember in Oberhausen live sehen konnte, am 23.02.3019 dann nochmal, und was soll ich sagen, die Jungs verstehen ihr Handwerk, wenn es die Band auch erst seit Ende 2017 gibt.

Die Scheibe ist zwar auch schon seit dem 13.12.2019 erhältlich, allerdings erst seit dem 19.01.2019 auf Bandcamp und den Termin nehm ich jetzt einfach mal als Releasetermin, denn sonst kämen die Jungs nicht in meine Top10 für 2019 und irgendwann mal muss ich ja auch mal mit Reviews für 2019 anfangen 😀

Geboten wird sehr slamiger Deathcore, aber mit einem großen Anteil von Brutal Death.

Soundtechnisch gibt´s nix zu meckern, wie gewohnt bei Produktionen von DPK-Studios.

Speedtechnisch schwankt man zwischen Mid-Tempo bis High-Speed und natürlich den im SlamDeathcore unvermeidlichen Beat- und Breakdowns.

Gesang, hier kann Kalian voll und ganz überzeugen durch seine abwechslungsreiche und sehr gute Stimme. Von extrem tiefen Growls, “normalen” Growls, hohen Screams bis zu Keifen und Kreischen ist alles dabei. Sehr gut finde ich auch sein “Rottweilerknurren”, welches ab und an mal eingestreut wird.

Das hier bei den Vocals im Studio nicht all zu viel nachgeholfen wurde, merkt man sofort wenn man die Jungs mal live sieht.

Die Gastvocals von Lukas (Stillbirth) im Song “Devourer” sind sogar mir aufgefallen, und dabei merk ich sowas eigentlich nie, denn hier unterscheiden sich die beiden Stimmen doch selbst für mich recht gut. Noch erschreckender ist, ich hab sogar erkannt das es Lukas ist, bevor ich wusste das er Gastvocals in dem Song hat. Ok, ich wusste das er auf der Scheibe Gastvocals beigesteuert hat, aber nicht bei welchem Song und hab deswegen auch etwas genauer drauf geachtet.

 

Alles in allem, haben sich die Jungs für mich den ersten Eintrag in die Top10 2019 verdient.

 

Persönliches Highlight der Scheibe ist für mich “Sacrifice”, ein eigentlich eher langsamer Song, jedenfalls im ersten Drittel, hier ist der Song extrem heavy und schon fast melodisch (im Vergleich zum Rest). Auch ist er meiner Meinung nach der technischste und abwechslungsreichste Song auf der Scheibe.

 

Die ganze EP als Stream gibts hier:

 

Besser wäre aber digital bei Bandcamp für 6.99$ USD, als echte CD bei Inherited Suffering Records für 10$ USD oder (am Besten) bei einem der zahlreichen Gigs der Band.

 

 

Wertung (von 5):  

 

Trackliste:
  1. Final Requiem
  2. Anal Consequences
  3. Devourer (feat. Lukas Swiaczny from Stillbirth)
  4. lutbapwlybtitaettf (feat. Dave Vader)
  5. Sacrifice (feat. Kris Xenopoulus from Vulvodynia)
  6. Daddy Issues
  7. Sunlight Sonata
LineUp:

Vocals – Kilian Babon

Guitar – Maximilian Kaiser

Guitar – Leonard Willi

Drums – Critti Confritti

Bass – Julius Köhnen

 

 

Links zur Band:

     

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.