Bleeding Heaven – Evolutionary Descendant of Brutality

Und hier hätten wir dann, schon wieder mal, eine Brutal Death Metal Band aus dem Ruhrgebiet (NRW).

Aber erst mal bisserl was zur Band. Gegründet 2007, erstes Demo dann 2010, erste 3 Song EP dann 2011. 2013 wieder ein 6 Song Demo. 2015 kam dann mit  “World eating Anomaly” das erste richtige Album über “Godeater Records” und 10 Songs.

Auf den Bühnen der Welt waren die Jungs in der Zeit auch nicht gerade faul und haben Gigs und Touren mit unter anderem Illdisposed, Crematory, Debauchery, Deadlok, Six Reasons to Kill (RiP) gespielt, um nur mal die grösseren Acts zu nennen.

Am 11.11.2018 ist dann auch ihr 2tes Album “Evolutionary Descendant of Brutality” über Morbid Generation erschienen. Seit dem 26.02.2019 gibt es das ganze auch auf Bandcamp für schlanke 7€. Das Album umfasst schon fast wahnsinnige 14 Songs +Intro und ist mit über 42 Minuten in dem Genre auch alles andere als kurz und verdient schon fast Überlängenzuschlag. Als CD gibt´s das Teil für einen 10er bei BigCartel, Morbid Generation und wahrscheinlich auch beim gut sortierten Dealer eures Vertrauens und natürlich auf den Konzerten der Band.

Jetzt aber mal zur Musik. Brutal Death Metal ist bei den Jungs angesagt, in einigen Songs der Scheibe lassen sich aber auch Parts von Gore Grind finden. Nach dem Intro geht´s auch gleich ohne große Beschleunigungsphase auf 180. Generell bewegt man sich bei “Bleeding Heaven” eher auf der Überholspur, muss aber doch ab und an mal wegen Tempolimit vom Gas, nur um dann wieder Vollgas zu geben. Typische deutsche Autobahn eben. Kleinere Soundsamples streut man auch recht gekonnt an passender Stelle ein, seins Explosionen oder Schüsse im Song, oder Sprachsamples als Intro. Sind aber wirklich nur vereinzelt mal, “Mortician”-Like artet das hier nicht aus.

Sound ist für schnelles Brutal Death Geballer sehr gut, auch wenn an manchen Stellen doch die Drums mit ihrem “Tacker-Tacker” etwas zusehr rausstechen. Wird aber wohl so gewollt sein, nehm ich mal an.

Technisch dürft ihr hier keine Strawinsky-Symphonie erwarten, die Songs sind meist recht schlicht, aber handwerklich sehr gut ausgeführt. Brutal Death Metal eben und kein Tech Death und schon gar kein Avangart. Die Songs sind recht eingängig und laden trotz der hohen Geschwindigkeit zum Kopfwackeln und Abzappeln ein. Live sicher Nackenbrecher.

 

Persönliches Highlighte der Platte ist für mich “Christinsanity”, eher simpler Song, aber sehr eingängig und ich finde das MainRiff einfach mal heavy und ich kann einfach nur den Kopfwackeln dabei.

 

Auch bei “Bleeding Heaven” nehme ich mir jetzt einfach mal das Recht raus, es als 2019er Album zu bezeichnen (Release auf Bandcamp), denn damit haben wir dann einen weiteren Eintrag in die Top10 2019 😀

Live kann man sich das Spektakel als nächstes am 30.06.2019 in Oberhausen in den Kopf knallen lassen.

 

Wertung (von 5):  

 

Trackliste:
  1. 20.06.42.12
  2. Human Centipede
  3. Christinsanity
  4. Nibiru
  5. Isla de las Munecas
  6. Paradise of Atrocity
  7. Day 28
  8. Eight Kings
  9. Inner Earth
  10. Phoenix Lights
  11. Endless Nightmare
  12. Spring-Cleaning at the Bodyfarm
  13. Eradicate the Enemy
  14. War of Annihilation
  15. Degeneration
LineUp:

Andre: Guitars
Heinz: Guitars
Marc: Vocals
Thomas: Bass
Thorsten : Drums

 

 

 

Links zur Band:

           

 

 

 

 

 

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