Archaize – Dusk Kills Dawn

Bei “Archaize” handelt es sich um keine Band im eigentlichen Sinne, vielmehr ist es ein SoloProjekt des Australiers Matt “Archaize” Tyson, welches er mit verschiedenen Musikern weltweit aufgefüllt.

Mit “Dusk kills Dawn” ist es auch bereits die 2te Scheibe die auf diese Art veröffentlicht wird. 2014 erschien bereits mit “Liberation” ein recht beeindruckendes Erstlingswerk.

Viel lässt sich über “Archaize”, bzw. über Matt selbst nicht in Erfahrung bringen, weswegen ich euch leider auch keine weiteren Infos zur Band geben kann.

 

Also konzentrieren wir uns auf die Musik selbst, und die hat es in sich.

Geboten wird moderner Death Metal, der im Groove, Hardcore, Deathcore, und vielen anderen Stilen wildert.

Vergleichen könnte man “Archaize” wohl vom Sound und Stil her am ehesten als eine Mischung aus “Dyscarnate”, “Parasite Inc”, “Lamb of God” und “Devil Driver”. Stellenweise sind auch Ähnlichkeiten mit “Invidious” und “Misery Leech” von “Ingested” vorhanden.

Der Sound ist klasse Produziert, hat eine menge Druck und ist stellenweise echt heavy.

Das Gaspedal wird nur gelegentlich zum Verschnaufen mal etwas weniger durchgetreten, manche Songs sind aber auch durchgehen eher im MidTempo gehalten und walzen sich brachial durch die Gehörgänge.

Die Vocals bedienen sich wie eher im Deathcore üblich, wechselnd tiefer Growls und höheren Screams.

Instrumental und im Sonwriting ist man aber ganz klar im (modernen) Death Metal daheim.

Nackenbrecherpotential haben alle Songs.

 

Mein Highlight der Scheibe ist “Desuetude”, einer dieser MidTempo nackenbrechenden, heavy Songs.

 

Zu haben ist das die Scheibe seit dem 29.03.2019 digital bei Bandcamp für lächerliche 6$ AUD (ca. 4€). Wem ein wirklich klasse produziertes knapp 50 Minuten Album, das nicht wert ist, der hat wirklich ein ganz arges Problem. Pro Monat gibt es sogar 200 Downloads des Albums gratis. Also zuschlagen, so oder so.

Ich hoffe von der Scheibe wird es auch noch eine physische Scheibe geben, ein Problem damit ein Label für einen solchen Release zu finden, sollte Matt wirklich nicht haben, insofern er es will.

 

Wertung (von 5):  

 

Trackliste:
  1. Burnt by Hells Fire
  2. A Harsh World
  3. Desuetude
  4. My Inner Sanctuary
  5. Grinding the Neves
  6. Rest in Piss
  7. Poisoned Desire
  8. Shallow Graves
  9. Along the dotted Line
  10. Towers Must Burn
LineUp:

Sven de Caluwé – Vocals
Matt Archaize Tyson – Guitars
Evgeny Nesterov – Bass
Dirk Verbeuren – Drums
Edmund Morton – Lyricist

 

Links zur Band:

   

 

 

 

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